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Was verbirgt sich hinter den Namen Auefeld, Hirschsprung, Oberlinden und Helleböhn? Sie alle sind Pioniere des sozialen Wohnungsbaus – Wohnstädte, in den 50er Jahren erbaut und damals noch ein völlig neuer Begriff für die meisten. Die NHW war damals Bauträger der Wohnstadt Oberlinden bei Langen. Die Wohnblöcke bestachen nicht durch ihre architektonische Raffinesse, welche in diesem HR-Beitrag als "Einfallslosigkeit der genormten Typen" beschrieben wird. Ihre Hauptaufgabe war es, den zahlreichen kriegsversehrten Arbeitern in Hessen ein bezahlbares Zuhause zu bieten. Es herrschte eine akute Wohnungsnot, und noch immer lagen Städte wie Frankfurt in Trümmern. Bereits damals war es das Ziel, dass die Wohnstädte weit über das Millennium hinaus bestehen bleiben und somit ein Wohnraum für die Zukunft sind. Dazu gehören sollte auch bald die Nordwest-Stadt in Frankfurt und die Limesstadt in Schwalbach, welche sich zu dieser Zeit noch im Aufbau befand. Dieser Archiv-Beitrag des HR, produziert und ausgestrahlt Anfang der 60er Jahre im Rahmen der Reihe "Hessen in unserer Zeit", gibt einen Einblick in die Raumplanung und Wohnbauindustrie der Nachkriegszeit im Rhein-Main-Gebiet.