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Innovatives Wohnkonzept für Studierende

Anders Wohnen im Cubity

Ab 2016 testet die NHW in der Adolf-Miersch-Siedlung in Frankfurt mit dem Cubity ein innovatives Wohnkonzept für Studierende von Studierenden. Das 250 Quadratmeter große Gebäude aus nachwachsenden Rohstoffen und einer Polycarbonat-Fassade ist nach dem Haus-im-Haus-Prinzip konstruiert und produziert mehr Energie als es verbraucht.

Der Cubity in "erlebnis hessen"

Ab 2016 testet die NHW in der Adolf-Miersch-Siedlung mit dem Cubity ein innovatives Wohnkonzept für Studierende von Studierenden. Als die Sendung "erlebnis hessen" des hr-fernsehens 2017 Beispiele für alternative Wohnformen in Hessen sucht, darf der Cubity im Beitrag natürlich nicht fehlen. Das 250 Quadratmeter große Gebäude aus nachwachsenden Rohstoffen und einer Polycarbonat-Fassade ist nach dem Haus-im-Haus-Prinzip konstruiert. In einer großräumigen Halle sind auf zwei Geschossen jeweils sechs Wohn-Cubes angeordnet. In jedem der insgesamt zwölf Wohnwürfel mit jeweils acht Quadratmetern Wohnfläche befindet sich ein Bett, Tisch, Stuhl, Schrank und zusätzlicher Stauraum sowie ein eigenes Bad. Die Würfel gruppieren sich um einen großzügigen Gemeinschaftsbereich. Dieser bietet mit gemeinsamer Küche, einem zentralen Marktplatz, einer Galerie und Terrasse Raum für ein vielgestaltiges Zusammenleben. Architekturstudenten der TU Darmstadt haben es mit Prof. Annett Maud-Joppien im Rahmen des Solar Decathlon entwickelt. Realisiert hat es die Deutsche Fertighaus Holding auf dem Grundstück der Nassauischen Heimstätte. Diese übernimmt auch die Bewirtschaftung des Gebäudes, Generalmieter ist das Frankfurter Studentenwerk. Als Plus-Energie-Haus erzeugt der Cubity mit Hilfe einer Photovoltaikanlage auf dem Dach mehr Energie als er verbrauchen kann. Heizung sowie Kühlung des Wohnhauses werden über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe geregelt. Ein Heizwasser-Wärmespeicher regelt die Warmwasserversorgung.